N A H T L O S E M U S T E R :: v.1.0 :: 01.10.2003 |
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| Nahtlose Muster sind keine Zauberei | |
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Ihr habt Euch bestimmt auch schon häufig gefragt, wie man das wohl
macht - grafische Elemente oder sogar Fotos als Muster aneinanderzureihen,
daß man den Übergang nicht bemerken kann. Dem Bild von der
blühenden Rosenhecke unten sieht man auf den ersten Blick auch nicht
an, daß es sich ohne weiteres neben- und untereinander einsetzen
läßt, um z.B. den Hintergrund für eine Webseite zu bilden.
Mit Fotos ist es fast noch einfacher als mit grafischen Elementen. Ich
zeige Euch die Vorgehensweise aber an einem anderen Beispiel - der mit
wildem Wein berankten Ziegelmauer meines Nachbarn. Beide Muster könnt
Ihr Euch am Ende des Tutorials runterladen, sie sind in meiner kleinen
Sammlung enthalten. |
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| Wir suchen uns ein Foto aus, das wir zum Muster machen wollen. Im Grunde ist jedes Bild dafür geeignet, man sollte nur darauf achten, daß es an den äußeren Kanten Farben hat, die sich nicht zu sehr unterscheiden. Sonst wird es schwierig (aber nicht unmöglich), die Übergänge zu retuschieren. Die Stellen, wo das Muster sich wiederholt, sollen ja möglichst unsichtbar werden. Wir nehmen einen Ausschnitt aus dem untenstehenden Foto von der berankten Mauer. |
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| Vorbereitung der Arbeitsfläche | |
| Wir öffnen eine Datei mit den Maßen des geplanten Musters, in diesem Fall 200 x 200px. Auflösung je nachdem wofür das Muster später dienen soll, fürs Web genügen 72 dpi, für den Druck muß es schon 300 dpi haben. Die Auflösung muß bei beiden Dateien übereinstimmen. Es läßt sich im folgenden Dialogfeld einstellen. |
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| Wir ziehen das Foto einfach mit gedrückter Maustaste aus dem anderen Dokument. Wenn das Foto eine andere Auflösung hat als unser Dokument, sieht man das sofort, die Größe stimmt nicht überein. Also entsprechend ändern. |
| Das Foto wird eingefügt und verschoben | |
| Jetzt das Element, aus denen das Muster bestehen soll, aussuchen und über Kopieren > Einfügen in das Dokument holen. Würde man das Muster so verwenden, fiele der Fehler an den aneinanderstoßenden Bildern sofort auf, wie dieses Foto zeigt. Mauersteine sind durchgeschnitten, Teile von Blättern fehlen. Da muß retuschiert werden. |
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| Deshalb wird der Filter > sonstige Filter > Verschiebungseffekt
angewendet. Dieser Filter findet sich ganz unten versteckt in der Filterliste.
Er ist enorm praktisch für unser Vorhaben, denn er verschiebt die Außenkanten
des Bildes in die Mitte der Arbeitsfläche, wo sie sich viel besser
bearbeiten lassen. In dem Ausklappmenü sollte man jetzt die Einstellungen wie unten auf dem Screenshot vornehmen: horizontal 100px nach rechts (halbe Bildbreite) vertikal 100px nach unten (halbe Bildhöhe) Durch verschobenen Teil ersetzen. |
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Die Anwendung des Filters bewirkt, daß sich die äußeren
Ränder des Bildes jetzt in der Bildmitte befinden. |
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| Die wichtigsten Werkzeuge zum Retuschieren | |
| Vergrößert Euch zunächst mal den Arbeitsbereich mit dem Zoomwerkzeug, damit Ihr alles genau seht. |
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Mit dem Kopierstempel werden passende Bildteile eingesetzt. Das
geht so: Mit dem Wischfinger werden harte Kanten verwischt, dabei mit wenig
Deckkraft und weicher Pinselkante (Bild) arbeiten. Keine Fingerfarbe nehmen! |
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| Das klingt alles komplizierter, als es ist. Es macht Spaß, die vielen Möglichkeiten zu erforschen und mit den Einstellungen zu spielen, um zu dem gewünschten Ergebnis zu kommen. |
| Unser fotorealistisches Muster ist fertig | |
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| Nachdem ich die Farben etwas angeglichen habe und die Kanten mit den oben
genannten Werkzeugen beiretuschiert sind - ich weiß, es ginge noch
besser, aber ich hatte keine Lust mehr - können wir unser fotorealistisches
Muster speichern, damit wir es später zur Verfügung haben. Auswahl > alles auswählen, Bearbeiten > Muster festlegen Zu den Mustern gelangt man so: Bearbeiten > Vorgaben-Manager > Muster Jetzt werden die Muster angezeigt. Mit Umschalttaste mehrere auswählen > Satz speichern. Löschen einzelner Muster:mit gedrückter Alt-Taste auf das Muster klicken. Wenn das Muster als Hintergrund für Webseiten verwendet werden soll - so wie für diese hier, am besten gleich als .gif oder .jpg speichern. |
| Mit dem Musterstempel malen | |
| Wie eine Musterfüllung verwendet wird, wißt Ihr sicher schon. Bearbeiten > Fläche füllen mit Muster > eigene Muster: dann öffnet sich die ganze Palette und man kann das gewünschte Muster auswählen, um eine Auswahl oder eine ganze Ebene zu füllen. Man kann aber auch ein Muster als Füllung für den Musterstempel nehmen. |
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Hier rechts seht Ihr den Musterstempel. Wenn man den Musterstempel wählt und dazu eine Pinselspitze (Werkzeugspitze) mit besonderer Form einstellt, ergibt das ungewöhnliche Effekte, wie hier unten auf dem Beispielbild zu sehen. In diesem Fall habe ich eine Art Tapetenmuster als Form für die Werkzeugspitze eingestellt ( dazu noch den Pinselabstand variiert) und dazu das Nikolauspattern als Muster genommen. |
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So - hier ist mein kleines Tutorial Teil 2 zu Ende. Ich hoffe es hat Spaß gemacht und Ihr konntet mit den Anleitungen was anfangen. Jetzt wißt Ihr ja wie es geht, nun entwerft mal selber was ;) Euer Greengoblin |
| Diese nahtlosen Muster aus Fotos könnt Ihr Euch runterladen | |
| Sammlung 2 enthält 52 nahtlose Muster aus Fotos, Größe verschieden, meist 200x200px, geeignet für eine Auflösung von 72 dpi. |
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Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.mbspektral.de |
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Sammlung
1 [grafische Muster und Tapetenmuster als zip 2,7MB]
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